Themen der FWG

Zivil- und Katastrophenschutz

Man merkt es meistens erst, wenn etwas passiert: ein Starkregen, der Keller überflutet. Ein Sturm, der Bäume umwirft. Ein Unfall auf der Landstraße. Oder ein medizinischer Notfall, der keine Minute warten kann. Dann sind es Feuerwehr, Rettungsdienst und viele Ehrenamtliche, die ausrücken – oft spät abends, nachts oder am Wochenende. Menschen, die Verantwortung übernehmen, wenn andere Hilfe brauchen.

Im Landkreis Gießen sieht man diesen Einsatz überall: bei Übungen auf dem Feuerwehrhof, bei Einsätzen im Dorf oder wenn Kinder und Jugendliche für die Mini- und Jugendfeuerwehr trainieren. Doch klar ist auch: Gute Ausrüstung, solide Ausbildung und verlässliche Strukturen kommen nicht von allein. Sie müssen gepflegt, finanziert und weiterentwickelt werden. Und die Menschen dahinter brauchen Zeit, Anerkennung und Bedingungen, die ihre Arbeit erleichtern.

Damit Hilfe auch künftig dort ankommt, wo sie gebraucht wird, setzen wir auf konkrete Schritte:

Unsere Maßnahmen:

  • Interkommunale Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren weiter vorantreiben – etwa bei Fahrzeugen, Atemschutz, Schlauchpflege und Ausbildung
  • Die hohe Qualität im Rettungsdienst sichern – gemeinsam mit DRK Mittelhessen und der Johanniter-Unfall-Hilfe
  • Auf europaweite Ausschreibungen verzichten, wenn sie bewährte Strukturen gefährden würden
  • Die 10-Minuten-Hilfsfrist beibehalten
  • Ehrenamt, Beruf und Familie in Feuerwehr und Rettungsdienst besser vereinbar machen
  • Zuschüsse für Mini- und Jugendfeuerwehren sowie Nachwuchsförderung im Rettungsdienst langfristig sichern
  • Kommunen bei Brandschutzauflagen beraten und unterstützen

Unser Ziel:

Die Menschen stärken, die für unsere Sicherheit sorgen – professionell wie ehrenamtlich. Damit im Notfall schnell geholfen wird, überall im Landkreis.