Man spürt es in vielen Familien: Ältere Menschen möchten so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld bleiben – im eigenen Zuhause, im eigenen Ort, mit Wegen, die sie kennen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Pflege, Unterstützung und guter Begleitung. Angehörige, Vereine und Dienste geben täglich ihr Bestes, stoßen aber oft an Grenzen: zu wenige Tagespflegeplätze, lange Wartezeiten oder Beratung, die eigentlich vor Ort sein sollte.
Gute Pflege beginnt im Alltag. Sie zeigt sich, wenn jemand sicher zum Arzt gelangt, wenn Menschen Orientierung im Hilfesystem finden oder wenn ein barrierefreier Zugang selbstverständlich ist. Und Inklusion wird dann lebendig, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen überall dazugehören – in Vereinen, auf dem Marktplatz, im Kulturleben, im Ehrenamt.
Damit das gelingt, braucht es konkrete Schritte:
Unsere Maßnahmen:
- Pflegestützpunkte und Seniorenberatung ortsnah ausbauen
- Tagespflege für Senior:innen und Menschen mit Beeinträchtigung in jeder Großgemeinde schaffen
- Barrierefreiheit in allen wichtigen Lebensbereichen umsetzen
- Seniorensozialarbeit stärken und besser vernetzen
- Mehr stationäre Pflegeplätze im Landkreis schaffen
- Ideen und Vorschläge aus dem Projekt „Inklusiver Landkreis“ Schritt für Schritt realisieren
- Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen fördern
Unser Ziel:
Ein Landkreis, in dem ältere Menschen gut begleitet leben können – und in dem Inklusion nicht erklärt werden muss, weil sie überall selbstverständlich ist.
