Wer durch die Gemeinden im Landkreis Gießen geht, spürt schnell, wie sehr eine starke regionale Wirtschaft den Alltag prägt: der Handwerksbetrieb, der seit Jahrzehnten im Ort verwurzelt ist, der Hofladen, der Menschen aus der Umgebung anzieht, oder das mittelständische Unternehmen, das Arbeitsplätze bietet und Vereine unterstützt. Wenn Aufträge vor Ort bleiben, profitieren am Ende alle – Betriebe, Familien und ganze Ortsgemeinschaften. Gleichzeitig brauchen Unternehmen verlässliche Strukturen, kurze Wege in der Verwaltung und gute Beratung bei Fördermöglichkeiten.
Regionalförderung beginnt im Alltag: im Gespräch mit dem Betrieb, der Nachwuchs sucht; in der Schule, die junge Menschen auf Ausbildung vorbereitet; im Ortskern, der lebendig bleibt, wenn Ladenflächen genutzt werden. Eine funktionierende Wirtschaftsförderung entsteht dort, wo Verwaltung und Unternehmen gemeinsam pragmatische Lösungen finden – unbürokratisch, transparent und nah an den Menschen.
Damit Wertschöpfung in der Region bleibt und Gemeinden stark bleiben, setzen wir auf konkrete Schritte:
Unsere Maßnahmen:
- kommunale Aufträge möglichst regional vergeben
- Ausschreibungen und Vergabeverfahren vereinfachen – Bürokratie abbauen
- kleinen Handwerksbetrieben durch Fortbildungen die Teilnahme an öffentlichen Vergaben erleichtern
- eine zentrale, einheitliche elektronische Vergabeplattform gemeinsam mit den Kommunen etablieren
- gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Landkreis sichern
- Kommunen bei EU-Förderprogrammen wie LEADER, ILE und weiteren Programmen aktiv unterstützen
- Tourismus im ländlichen Raum stärken – als Wirtschaftsfaktor und als Identität des Landkreises
- Mitgliedschaft in beiden Tourismusverbänden (Lahntal & Vulkanregion Vogelsberg) erhalten, um Fördergelder zu sichern
Unser Ziel:
Das Amt für den ländlichen Raum wieder in die Kreisverwaltung zurückholen – und die regionale Wirtschaft so stärken, dass Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Lebensqualität im Landkreis Gießen bleiben.
