Wer durch die Dörfer im Landkreis Gießen geht, sieht vieles, was unsere Region besonders macht: alte Höfe, verwinkelte Gassen, Plätze, auf denen früher das halbe Dorf zusammenkam. Gleichzeitig stehen in manchen Orten Häuser leer, während am Ortsrand neue Flächen bebaut werden. Viele Menschen wünschen sich jedoch genau das Gegenteil: bezahlbaren Wohnraum im Ortskern, kurze Wege und Treffpunkte, die wieder Leben ins Dorf bringen.
Dorfentwicklung beginnt im Alltag. Sie entsteht, wenn ein altes Wohnhaus saniert wird, wenn aus einer Scheune ein Treffpunkt wird oder wenn Vereine Räume finden, in denen Kinder, Jugendliche und ältere Menschen zusammenkommen können. Innenentwicklung schützt wertvolle Ackerflächen und bewahrt gleichzeitig das, was einen Ort unverwechselbar macht.
Damit unsere Dörfer lebendig bleiben und sich gesund weiterentwickeln, setzen wir auf konkrete Schritte:
Unsere Maßnahmen:
- Innenentwicklung vor Außenentwicklung unterstützen:
- um Ortskerne attraktiv zu halten
- um wertvolle Ackerflächen zu schützen
- um Kosten für neue Infrastruktur zu vermeiden
- um die Identität der Orte zu erhalten
- denkmalrechtliche Vorgaben dort lockern, wo sie sinnvolle Sanierungen und lebendige Ortskerne erschweren
Unser Ziel:
Ortskerne stärken, Leerstand nutzen und Entwicklung so gestalten, dass Leben im Dorf attraktiv bleibt – für die Menschen, die hier wohnen, und für alle, die hier bleiben oder neu anfangen wollen.
